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Kommunikationsassistenz
Zehn neue Kommunikationsassistenten in
Bayern im Jahr 2010
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Bericht
mit Bildern von der Einführungsfeier am
12. Juni 2010-> |
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Von links: Jürgen Dammer aus München,
Andreas Kaiser aus Freising, Elke Weidhaus aus München, Saskia Kapfer
aus München, Heike Peske aus Erlangen.

Von links: Uwe Nöller aus Nürnberg,
Alexandra Richter-Uhl aus Augsburg, Claudia Kempter aus Augsburg, Ruth
Stallmann aus Bamberg, Clemens Stroot, Ute Fröhlich

Rudolf Gast eröffnete die Einführungsfeier
mit der Begrüßung der Kommunikationsassistenten und der geladenen Gäste.
Daneben : Die Mappen mit Zertifikat und KA -Ausweis

Die Gäste applaudieren mit erhobenen Händen
einer Kommunikationsassistentin nach der Überreichung der Urkunde

Die Kommunikationsassistent/ innen bekamen
von Ute Fröhlich zur Gratulation je eine Stielrose |
Am 12. Juni 2010 fand im
Dokumentations- und Bildungszentrum des Landesverbandes Bayern die
Einführungsfeier für neue Kommunikationsassistenten statt. Vorausgegangen war
die Informationsveranstaltung der an dem Projekt beteiligten Verbänden:
Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V.; Bayerische Gesellschaft zur Förderung
Gehörloser und Schwerhöriger e.V. (BG); Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter
Studenten und Absolventen in Bayern e.V. (LHSA) am 18. April in München mit
anschließendem Eignungstest bei der Ausstellung „Maria Lassnig“ im Kunstbau des
Lenbachhauses. Die den Eignungstest bestandenen 14 KA –Anwärter/ innen wurden
dann zum Zulassungstest am 08. Mai ins Dokuzentrum zugelassen, wovon elf KA die
Prüfung bestanden hatten. Davon haben drei KA das Prädikat „Stufe 2“ (DGS und
LBG) und 8 KA die „Stufe 1“ (LBG) und die Letzte „Mitschrift und Oral“ erhalten.
Die neuen KA stammen aus Oberbayern (4), Mittelfranken (3), Oberfranken (1) und
Schwaben (2) sowie 1 aus Baden-Württemberg. Mit den neuen KAs sind derzeit in
Bayern insgesamt 30 Kommunikationsassistenten registriert, die von den
Dolmetscher-Vermittlungsstellen vermittelt werden können, falls kein
Gebärdensprachdolmetscher verfügbar sein sollte. Die Kommunikationsassistenz ist
neben den Gebärdensprachdolmetschern eine weitere Kommunikationshilfe für die
Gehörlosen, Ertaubten und Schwerhörigen.
Landesvorsitzender Rudolf Gast
eröffnete die Feier mit der Begrüßung und hieß besonders die neuen
Kommunikationsassistenten herzlich willkommen, sowie die gehörlosen und hörenden
Mitarbeiter des Zulassungstestes und die geladenen Gäste. Er freute sich, dass
sie (die neuen KA) bereit sind, sich als Kommunikationshilfe für die
hörbehinderten Menschen zur Verfügung zu stellen. Ein Teil der KA ist schon
lange im Bereich der Ausbildung für die Gehörlosen (SALO) tätig, einige haben
beim GIB die Ausbildung absolviert, die anderen stünden als Kursteilnehmer noch
beim GIB. Rudolf Gast bat sie, an den Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen und vor
allem die Veranstaltungen der Gehörlosen zu besuchen, um die Kenntnisse der
Gebärden sowie deren Technik zu verbessern.
Ute Fröhlich von der BG freute sich, dass das Interesse der KA gestiegen ist und
unser Projekt Früchte trägt. Clemens Stroot betonte, dass vor allem die
Schwerhörigen auf die KA mit LBG-Kenntniss angewiesen sind. Gerhard Jandy wird
sich als Vertreter der Gehörlosenverbände beim GIB für die KA -Ausbildung
einzusetzen.
Die anschließende Übergabe der
Zertifikate und Ausweise durch Rudolf Gast, Ute Fröhlich, Clemens Stroot und
Gerhard Jandy an die Kommunikationsassistenten rundete die Feier ab. Ein
Gruppenfoto der neuen Kommunikationsassistenten und Verbandsvorstände durfte
natürlich nicht fehlen. Der anschließende Umtrunk mit bunten Häppchen sorgte für
das leibliche Wohl bei angenehmer Unterhaltung.

Umtrunk auf die frisch gebackenen
Kommunikationsassistenten. |

Rudolf Gast : Das Buffet ist eröffnet.
Sigrid Gast, Christine Jandy und Rita Karasz haben liebevoll viele bunte
Häppchen zubereitet. |

Gruppenbild mit den neuen
Kommunikationsassistenten und den Projektpartnern.
Nicht im Bild: David Weingartner |
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Bericht
mit Bildern von der Einführungsfeier am
12. Juni 2010-> |
04. Juli 2010, Bericht: Sigrid
Gast,
Fotos: Richard Semeniuk, Siegfried Kapfer |
Sieben neue Kommunikationsassistenten in
Bayern im Jahr 2009


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Bereits zum dritten Mal
wurden neue Kommunikationsassistenten (KA) für gehörlose und hörgeschädigte
Menschen in Bayern bei der Übergabefeier in ihr Amt eingeführt.
Am 17. Januar 2009 war es
endlich soweit. Vorausgegangen war die erfolgreiche Prüfung am 18. Oktober 2008,
an der neun Personen teilnahmen.
Auf Einladung der
Projektpartner Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V., Bayerische Gesellschaft
zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V. und der
Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V. kamen
neben den Kommunikationsassistenten, hörgeschädigten und hörenden Prüfer/ innen
auch viele geladene Gäste ins Gehörlosenzentrum Nürnberg-Eibach... (weitere im
Bericht
-»)
Herzlich begrüßt wurden auch die vier anwesenden
neuen Kommunikationsassistentinnen aus Mittelfranken, Unterfranken und der
Oberpfalz und die Mitarbeiter/ innen der Prüfungskommission. Drei KA waren an
diesem Termin leider verhindert.
Rudolf Gast hob die Bedeutung der
Kommunikationsassistenten in Bayern hervor und betonte deren Notwendigkeit ganz
besonders für auf dem Land lebende Gehörlose und Hörgeschädigte. Ute Fröhlich,
von der Bayerischen Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V.
informierte über den Ursprung und den Anlass des KA- Projektes in Bayern.
(...) Nun konnte Rudolf Gast gemeinsam mit Ute
Fröhlich, Clemens Stroot und Gerhard Jandy mit der Übergabe der Zertifikate
beginnen.
Die neune Kommunikationsassistenten wurden einzeln
aufgerufen und kurz vorgestellt, bevor sie die Präsentationsmappe mit
Zertifikat, Ausweis und weiteren Informationen entgegen nahmen und von den
Projektpartnern beglückwünscht wurden. Der Umtrunk mit reger Unterhaltung
schloss den feierlichen Rahmen ab. |
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«-
Fotogalerie I Bericht
-» |
Fotos und ein
ausführlicher Bericht
mit Bildern von der Einführungsfeier am
17. Januar 2009
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Januar 2009 / siga
Neue Kommunikationsassistenten (KA) im Jahr
2007
Am 14. Juli 2007 fand in
München im Hause des Bayerischen Blindenbundes die Zulassungs-Prüfung für neue
Kommunikationsassistenten statt, an der 6 Personen aus Oberbayern, Oberfranken
und aus der Opferpfalz teilnahmen.
Vorausgegangen war die
Infoveranstaltung am 16. Juni in München. 11 interessierte Personen waren
zugegen. Vormittags wurde ihnen erklärt, welche Voraussetzungen sie erfüllen
müssen und welche Aufgaben ihnen bevorstehen. Nachmittags bei der Führung im
Lenbach-Haus konnten die mutigen Anwärterrinnen ihr Können unter Beweis stellen.
Einige schieden von selbst aus.
Die Zulassungsprüfung wurde von
erfahrenen gehörlosen, schwerhörigen und hörenden Personen von der Bayerischen
Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger,
Landesarbeitsgemeinschaft hörbehinderter Studenten und Absolventen in Bayern
sowie vom Landesverband Bayern abgenommen.
Von sechs Prüflingen konnten
vier den Test bestehen. 2 Kommunikationsassistenten erhalten das Prädikat „Stufe
2“ (DGS und LBG), die anderen „Stufe 1“ (Oraldolmetscher). Alle neuen
Kommunikationsassistenten stammen aus Oberbayern.
Der Landesverband freut sich,
dass sich immer mehr Personen als Kommunikationsassistenten zur Verfügung
stellen wollen. Mit dieser Maßnahme werden die Mängel an Kommunikationshilfen
reduziert. Für 2008 haben sich weitere Interessierte gemeldet.
Januar 2008 / siga
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Fotos und ein
extra
Bericht von der Einführungsfeier am
19. Januar 2008 der 2007er Absolventen
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Fotogalerie I Bericht
mit Bildern -» |
Fotos von der
Einführungsfeier 2006 -» |
Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V.
Bayerische Gesellschaft zur Förderung
Gehörloser und Schwerhöriger e.V.
Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter
Studenten und Absolventen Bayern e.V. |
Presseerklärung vom Juli 2006
Neu: Kommunikationsassistenten für Hörgeschädigte in
Bayern
Nach über 2 ½-jähriger Vorbereitungszeit konnte in
Bayern das Projekt „Kommunikationsassistenz“ verwirklicht werden. Am 08. Juli
2006 wurden im feierlichen Rahmen im Hause des Bayerischen Blinden- und
Sehbehindertenbundes in Anwesenheit der eingeladenen Organisationen 7 von 9
bestandenen Kommunikationsassistenten (KA) ihrer neuen Tätigkeit eingeführt. Es
war ein historischer Tag für die Gehörlosen, Schwerhörigen und sonstigen
Hörbehinderten in Bayern. Aus Oberbayern haben 3 KA die Zulassung bestanden,
ebenso 3 aus Oberfranken, sowie je 1 aus Schwaben und 1 Unterfranken.
Bei der Eröffnung begrüßte Rudolf Gast die Gäste,
besonders die Kommunikationsassistenten und betonte die Notwendigkeit, neben den
Gebärdensprachdolmetschern weitere Kommunikationshilfen für Hörgeschädigte auf
die Beine zu stellen.
Dr. Reinhold Schwörer von der Bayerischen
Gesellschaft informierte per Beamer in hervorragender Weise über die Anfänge,
die Gründe, die Zusammenkünfte bei den Sitzungen, Diskussionen und schließlich
über den Endspurt. Clemens Stroot von der LHSA begründete die Notwendigkeit der
KA im Studium für Gehörlose und vor allem Schwerhörige, die weniger auf Gebärden
angewiesen sind. Ute Fröhlich von der BG zeigte und erzählte anhand einer
Aufstellung über den Zulassungstest am 15. Mai, an dem 12 KA-Aspiranten einer
harten Prüfung ausgesetzt waren. Sie mussten 7 verschiedene Prüfungsinhalte
durchlaufen.
Danach erhielten die frischgebackenen
Kommunikationsassistenten/innen aus den Händen von Rudolf Gast das begehrte
Zertifikat und KA-Ausweis in der geschlossenen Präsentationsmappe. Glückwünsche
erhielten sie per Handschlag von Gerhard Jandy, Dr. Reinhold Schwörer, Clemens
Stroot, Ute Fröhlich und Anton Schneid. Ute Fröhlich überreichte jedem KA eine
Rose als Wertschätzung.
Das „Kommunikationsassistenz“ ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Partner des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V.,
Bayerische Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V. und
Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen Bayern e.V.
Mit diesem Projekt konnte dem Dolmetschermangel auf ländlichen Gebieten begegnet
werden.
Die Kommunikationsassistenten sind neben den
Gebärdensprachdolmetschern „zusätzliche Brückenbauer“ zwischen Guthörenden und
Hörgeschädigten. Auch die KA müssen sich im zweijährigen Turnus einer
Weiterbildung unterziehen lassen, um die Qualität der Kommunikationsvermittlung
zu verbessern.
Bei der nächsten Klausur werden sich die
Projektpartner mit der Finanzierung befassen. Grundlage ist hierbei die im
Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz festgelegte Verordnung. Bei der
Schlussansprache bedankte sich Rudolf Gast bei den Projektpartnern für die
Unterstützung des Projekts, für die gute Zusammenarbeit, die letztendlich zum
Gelingen beitrug. Aus Partnern sind nun gute Freunde geworden, so Rudolf Gast.
Fotos von der
Einführungsfeier 2006 -»
Juli 2006 / siga |